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Wir bauen ein Kernhaus

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Wir bauen ein Kernhaus

Im November 2008 ist unser Vorhaben, ein Haus zu bauen, gestartet. Wir möchten mit dieser Seite unseren Weg von der Entscheidung “Wir bauen ein Haus”, über die Qual der Wahl eines Bauträgers, bis hin zum Einzug in einer Art Bautagebuch dokumentieren. Wir haben für die Festlegung der Eigenschaften unsereres zukünftigen Eigenheims selber auch viele Blogs, Tagebücher, Fachartikel gelesen und mit vielen Bauherren gesprochen. Vielleicht hilft diese Seite auch nachfolgenden Bauherren auf ihrem Weg zum Eigenheim.

Nach getroffener Entscheidung haben wir uns auf die Suche nach einem passenden Grundstück gemacht und sind nach kurzer Zeit fündig geworden. Seitdem sind wir der festen Überzeugung, daß es auch bei Grundsücken Liebe auf den ersten Blick geben kann. Wir haben uns für ein nettes Grundstück im Siebengebirge mit einer Größe von ca 460 m² entschieden.Die Größe erschien uns ein guter Kompromiss zwischen dem Wunsch nach einem Garten und dem zeitlichen Aufwand dafür zu sein.

Das aus unserer Sicht größte Problem bei der Grundstückssuche war der m² Preis in den Ballungsgebieten Köln/Bonn. Daher schadet es nicht, auch im Umland nach Orten zu suchen, die eine gute Verkehrsanbindung haben und preislich attraktiv sind.

Als Bauträger waren schlussendlich Kernhaus, Stommel, Heinz von Heiden und Hebel Haus in der finalen Auswahl. Wir haben uns nach einigen Wochen Hausbesichtigungen, Recherche, Gesprächen mit Bauherren, Ingenieuren, Architekten und intensiver Klausur mit uns selbst für Kernhaus entschieden. Bisher haben wir diese Entscheidung auch nicht bereut. Kernhaus macht rundum ein gutes Marketing und bietet durchweg einen guten Service. Wir hatten in jeder der bisherigen Bauphasen kompetente Ansprechpartner. Der Bereich Siebengebirge wird von der Kernhaus Zentrale betreut.

Aber warum Kernhaus? Unser eigentlicher Favorit war die Firma Stommel mit ihren sehr schönen Holzhäusern. Das passte eigentlich sehr gut in unseren Plan, ökologisch sinnvoll zu bauen. Energiesparen und nachwachsende Rohstoffe mit den Eigenschaften des modernen pseudo Hippitums gepaart. erschien uns als ein zukunftssicheres und tragfähiges Modell, daß sich langfristig mit unseren idealistischen Vorstellungen deckt und sich zu den Modellen der ökologischen Selbstvernichtung dauerhaft divergent verhält. Leider muss man hier erhebliche finanzielle Mittel aufbringen, die unter Umständen einen ökonomischen Selbstmord nach sich ziehen. Daher haben wir uns gegen eine spärlich ausgestattete erste Wahl, für die gut ausgestattete zweite Wahl, entschieden. Das Haus ist, aufgrund der verwendeten Baustoffe und der hohen Menge der 5 cm innen und 10 cm außen Dämmung auf Basis von Styroporschaumstoffen, garantiert unverottbar, aber in Verbindung mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung mit einer effizienten Wärmerückgewinnung, modulierenden Luft-Wasser-Wärmepumpe, einer Solaranlage und einem zusätzlichen Kaminofen aus Sicht der energetischen Effizienz und des Wohnkomforts, gut aufgestellt. In der Summe aus 3-Fach verglasten Fenstern, einem U-Wert der Wände von 0,21 W/m²K, zusätzlich gedämmtem Dach und einer gut isolierten Bodenplatte ergibt sich hier ein KFW 40 Standard. Zu erwähnen ist, daß die Wände bei diesem, durchaus guten, Dämmwert nur 30cm dick sind. Bei dieser Kombination ist eine entfeuchtende Wohnraumlüftungsanlage Pflicht, jede gegenteilige Empfehlung grenzt an Sachbeschädigung. Ob die technische Kombination erfüllt, was wir uns davon versprechen, werden wir zu gegebener Zeit berichten.

Wir haben das Bautagebuch nicht von Anfang an geführt, sondern erst nachträglich eingerichtet, somit können gelegentlich einige Inkonsistenzen bei den zeitlichen Zusammenhängen auftreten.

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